Bebaubare Fläche verstehen: Was GRZ und GFZ für Ihr Grundstück bedeuten
Erst kürzlich hat mich bei einer laufenden Vermarktung eine ganz konkrete Frage eines Kaufinteressenten erreicht: Wie viel Fläche des Grundstücks darf eigentlich tatsächlich bebaut werden? Eine Frage, die sich Käufer immer wieder stellen – bei Bestandsimmobilien mit großzügigem Garten ebenso wie bei der Prüfung von Anbau- oder Aufstockungsmöglichkeiten. Und sie ist zu Recht eine der ersten, die sich Käuferinnen und Käufer stellen sollten, bevor sie sich in ein Grundstück verlieben – denn sie entscheidet oft darüber, ob aus einem Wunsch tatsächlich ein Bauvorhaben werden kann.
In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen verständlich, was es mit der Grundflächenzahl (GRZ) und der Geschossflächenzahl (GFZ) auf sich hat, wie Sie die bebaubare Fläche eines Grundstücks in Köln selbst einschätzen können, was bei älteren Bestandsimmobilien zu beachten ist – und worauf Sie beim Grundstückskauf oder -verkauf konkret achten sollten.
Emotionen beim Immobilienkauf: Warum das Bauchgefühl oft trügt
Sie betreten eine Wohnung – und es passiert einfach. Die Decke ist hoch, das Licht fällt warm durch die Fenster, es riecht nach frischem Kaffee. Irgendwas in Ihnen sagt: Das ist es. Noch bevor Sie die Quadratmeter gezählt, den Grundriss hinterfragt oder an die Nebenkosten gedacht haben.
Dieses Gefühl kenne ich. Ich erlebe es bei fast jeder Besichtigung – bei meinen Kunden, manchmal auch bei mir selbst. Und ich sage Ihnen direkt: Es ist wunderbar. Und es kann Sie gleichzeitig eine Menge Geld kosten.