Briefgrundschuld: Wie sie entsteht – und wie man sie wieder los wird
Wer eine Immobilie finanziert, stolpert früher oder später über den Begriff Grundschuld – meist im Kleingedruckten des Kreditvertrags oder auf dem Notartermin. Weniger bekannt ist, dass es dabei zwei Varianten gibt: die Buchgrundschuld und die Briefgrundschuld. Gerade Letztere sorgt regelmäßig für Verwirrung, weil sie neben dem Grundbucheintrag noch ein zusätzliches Papierdokument mit sich bringt, das eigene Regeln, eigene Kosten und im Ernstfall auch eigene Probleme hat. In diesem Beitrag geht es weniger um die Frage "was ist das eigentlich" als vielmehr um das, was Eigentümerinnen und Eigentümer in der Praxis wirklich interessiert: Wie entsteht eine Briefgrundschuld, und – noch wichtiger – wie wird man sie nach der vollständigen Tilgung des Darlehens wieder los?
Maklerprovision in NRW: Wer zahlt was – und was kostet der Immobilienkauf wirklich?
Wer eine Immobilie kaufen möchte, unterschätzt regelmäßig einen entscheidenden Posten: die Kaufnebenkosten. Neben dem eigentlichen Kaufpreis fallen in Nordrhein-Westfalen schnell weitere 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises an – Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie, je nach Fall, die Maklerprovision. Gerade bei der Maklerprovision herrscht seit der Gesetzesänderung 2020 noch immer viel Unsicherheit: Wer muss sie eigentlich zahlen, Käufer oder Verkäufer? In diesem Beitrag räume ich mit den gängigsten Missverständnissen auf und zeige, mit welchen Gesamtkosten du beim Immobilienkauf in NRW realistisch rechnen solltest.